Geschrieben von axelam 03.08.2009 12:20:00 (366 x gelesen)
Angeln in Deutschland, für Wels, Störe und Karpfen jenseits der 15 Kilo Marke braucht man keine Stundenlange Anreise ins Ausland. Heute waren wir im Harz, wir besuchten die Angelteiche in Herrhausen und in Kirchberg, beide Orte liegen in unmittelbarer Nähe von Seesen. Hier soll es große Karpfen, Forellen und Störe geben. Nach anfänglichen hin und her, und Rundgang um die Teiche, bis wir einen geeigneten Angelplatz gefunden hatten, begannen wir die Angelei am Eisvogelteich auf Forellen. Nach einer geraumen Zeit und einen heftigen Sonnenbrand war uns schnell klar, zu warm für uns und für die Forellen. Weder knapp über Grund, noch am Spirolino fanden die Forellen gefallen an unseren Ködern. Bis auf das Beobachten von Forellen jenseits der 3 bis 5 Kilo starken Kameraden blieb der Kontakt an diesem Tag aus. Die Auswahl an Angelplätzen ist groß und wir suchten uns eine schattige Stelle an einem benachbarten Teich. Hier soll es Karpfen in allen Größen geben und vor allen große Störe. Gegen späten Nachmittag wurde es dann an unserem Angelplatz und auch auf vielen Stellen im Teich einigermaßen schattiger und siehe da, es gab auch noch einiger Fische die uns nicht im Stich ließen. Kleine bis mittelgroße Rotfedern hatten zuerst an unseren Maisketten gefallen gefunden, anschließend bissen noch einige Karpfen bis 10 Kilo und dann war unser Angeltag auch schon wieder zuende. Für Störe und Welse war es wohl auch nicht der richtige Zeitpunkt. Alles in allem ein schönes Erlebnis, wir angelten an einen fremden Gewässer und hatten nicht den schlechtesten Tag. Sicher werden wir in der kälteren Herbstzeit wieder kommen, um dann den großen und Kampfstarken Forellen nach zu stellen. Die Tageskarten für diese Gewässer kann man in Herrhausen an der Fischzuchtanlage Henze erwerben. Die Angelzeiten und die Preise für die Karten sind sehr variabel. Wer große Fische fangen möchte, der braucht nur in den Harz zu fahren. Für Karpfenangler die mehrere Tage und Nächte ansitzen möchten, sicherlich eine Top Adresse in Niedersachsen.
Geschrieben von axelam 03.12.2008 11:10:00 (1001 x gelesen)
Hunderte von Autos fahren hier täglich an diesem herrlichen DAV See vorbei, früher mich eingeschlossen, ohne zu wissen was er für Schätze beherbergt. Heute halte ich sehr oft zum Angeln hier an. Inmitten von Rottleberode, zwischen der Harzstadt Stolberg und den schon fast in Thüringen liegenden Ort Berga, liegt der Schlossteich Rottleberode, unscheinbar aber voll mit Fisch. Ein ehemaliger Badesee mit hervorragender Wasserqualität. Maximal 2,5 und im Durchschnitt 1,8 Meter tief mit sauberen Grund. Wer den See noch nicht kennt und in fremden Gewässern immer mit Hängern rechnet, der hat sich hier verrechnet. Wenn hier was hängt dann ist das immer Fisch. Hier werden jährlich Schleien um die 50 cm und Aale bis zu 1 Meter gefangen, gute Sommernächte bringen Raubaale im durchnit von 60 – 70 cm.
Karpfen gibt es reichlich und in allen Größen, da der See auch ein Naturschutzgebiet hat und nicht das gesamte Seeufer beangelt werden kann gibt es ausreichend Schonplätze und Ruhegebiete für Fisch und Wasservögel. Der schönste Angelplatz und der beliebteste natürlich auch ist der alte Badestrand. Besonders geeignet für unsere älteren Angler die nicht mehr so gut zu Fuß sind. Der Weg vom Auto ist hier nur 15 Meter. An der Hauptstrasse gelegen gibt es Angelstege, hier ist der Weg zum Ausladen auch nicht weit. Die Autos sollten aber unbedingt nach dem Ausladen auf den extra angelegten Parkplatz am See abgestellt werden. Wer von den Angelstegen aus sein Glück versucht, findet hier rechts und links von sich steil abfallendes Ufer, hier wohnen die Barsche. Die Ufer sind mit Ästen und Wurzeln behangen, hier sollte man ein klein wenig vorsichtig sein, hier könnte es mal ein Hänger geben. Dafür wird man aber reichlich mit Barschen jeder Größe belohnt. Zander und Hecht gibt es auch in ausreichenden Mengen, wird aber weniger beangelt und gefangen, wer mit toten Fisch auf oder kurz über Grund angelt fängt eher große Raubaale. Ein See in Sachsen Anhalt der eine Reise wert ist. 3 Karpfen sind hier pro Angeltag erlaubt, sehr oft ist das Limit schnell erreicht, das zurücksetzen ist zwar in Deutschland verboten, wird hier aber sehr gern gesehen.
Die Besatzmaßnahmen und die Bewirtschaftung von diesem Gewässer sind hervoragent, jährlich werden hier Fische aller Arten und Größen besetzt. Ein See mit sauberen Ufern und schöner Liegewiese direkt am Wasser, hier kann auch mal die ganze Familie mit. Der Angelverein in Rottleberode bewirtschaftet das Gewässer und vergibt auch Tages, - und Wochenkarten. Wer im DAV Sachsen Anhalt ist kann das Gewässer ohne weitere Karten beangeln. Sportfischerverein Rottleberode e.V. Neue Str. 4 06548 Rottleberode Tel. (034653) 83991
Geschrieben von adminam 20.10.2008 13:30:00 (1351 x gelesen)
Die Rappbode ist ein Fluss in Sachsen-Anhalt. Sie entspringt im Grenzgebiet zu Niedersachsen östlich der Bundesstraße 4 zwischen Hohegeiß und dem Jägerfleck (nahe dem Drei-Länder-Eck (Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen) in 575 m Höhe über NN im Harz. Auf der gegenüberliegenden Seite der Bundesstraße 4 entspringen zahlreiche Quellbäche der Zorge. Von dort fließt sie über Benneckenstein und Trautenstein in die Rappbodevorsperre. In der Talsperre Wendefurth vereinigt sie sich dann mit der Bode und mündet bei Nienburg in die Sächsische Saale.
Die Rappbode-Talsperre ist die größte Talsperre im Harz. Sie gehört zusammen mit weiteren Talsperren und Rückhaltebecken zum Hochwasserschutzsystem und zur Trinkwassergewinnung im Ostharz.
Die ersten Überlegungen zum Bau von Hochwasserschutzmauern wurden nach verheerenden Hochwassern zu Beginn des 20. Jahrhunderts gefasst. Man plante mehrere Staumauern in den Zuflüssen der Bode. Die erste Planung bezog sich auf eine einzelne Staumauer,der man aber mehrere Ortschaften hätte opfern müssen. Das eigentliche Projekt wurde 1938 fertiggestellt und verzichtete auf die Überflutung von Ortschaften, dafür wurden mehrere Staumauern geplant. Mit den Bauarbeiten an der Rappbode-Talsperre konnte 1938 begonnen werden. Bereits 1942 wurden die Baumaßnahmen aus Kriegsgründen eingestellt. In der DDR wurde das Projekt wieder aufgegriffen und um die Trinkwassergewinnung erweitert. Die ursprüngliche Anlagenplanung blieb erhalten. Die Technologie wurde angepasst. Die Grundsteinlegung fand am 1. September 1952 statt, am 7. Oktober 1959 wurde die Talsperre ihrer Bestimmung übergeben.
Für die Talsperre und ihre Vorsperren gibt es Tages und Wochenkarten. Hier ist vom Karpfen bis zum Zander so fast alles vertreten, große Hechte und Karpfen zeichnen das Gewässer aber besonders aus, ein Besatz mit Felchen hat ebenfals stattgefunden, diese sind aber nicht oder nur sehr schwer zu beangeln da das Befahren mit Booten verboten ist.
Geschrieben von adminam 20.10.2008 12:30:00 (1151 x gelesen)
Die Wendefurther Talsperre ist nach dem Ort Wendefurth benannt und liegt in der Gemeinde Altenbrak und im Landkreis Wernigerode. Sie gehört der Harzer Talsperren Fischereigemeinschaft an und der Angler kann in Wendefurth Tages- und Wochenkarten zum Angeln bekommen. Forellen sind eher selten, dafür gibt es viele und große Barsche sowie Hechte. Rotaugen sind in guten Größen und Massen vertreten. Wer die 40 cm Grenze ankratzen möchte, sollte hier mal ein oder mehrere Versuche starten.
Geschrieben von adminam 27.09.2008 23:00:00 (1256 x gelesen)
Die Bode ist ein linksseitiger Nebenfluss der sächsischen Saale.
Sie entspringt im Harz und ist 169 km lang. Ihr Name wird vom wilden, ungezügelten böhmischen Königssohn Bodo hergeleitet, der der Rosstrappensage nach als Zottelhund verwandelt im "Kronensumpf" im heutigen Bodetal die Krone der Brunhilde bewacht. Sie ist in ihrem Quellgebiet am Brocken, dem höchsten Gipfel des Harz, weit verzweigt; die zwei wichtigsten Quellflüsse sind:
- die Kalte Bode (17 km); sie entspringt am Bodesprung in 860 m ü. NN - die Warme Bode (23 km); ihr Quellgebiet ist das Bodebruch
Beide vereinigen sich unweit der früheren Königspfalz Bodfeld unmittelbar vor der Einmündung in die Talsperre Königshütte.
Ein weiterer Zufluss der Bode ist die Rappbode. Die Rappbode wird bei Wendefurth durch die Rappbode-Talsperre gestaut. Im Nordende dieser Talsperre vereinigt sich die Rappbode mit den beiden zuerst genannten, ( kalten und warmen Bode ) Quellflüssen.Die Bode windet sich zwischen Treseburg und Thale durch ein 17 km langes Engtal, das "Bodetal", auch genannt der Grand Canyon von Deutschland. Danach durchquert sie in geschwungenem bzw. eingedämmtem und begradigtem Lauf das Harzvorland, bis sie bei Nienburg in die Saale einmündet. Weitere bedeutende Bode-Nebenflüsse sind die Selke und die Holtemme. Weitere Städte an der Bode sind Quedlinburg, Wegeleben, Gröningen, Oschersleben, Hadmersleben, Egeln und Staßfurt.
Fischarten der Bode: Die Bode gehört im Bereich ihrer Schlucht aus faunstischer Sicht zur Schmerlenregion, die schnell fließende und saubere, meist beschattete Bachabschnitte kennzeichnet.
Die Fischarten in der Bode sind Bachforelle und Schmerle, Westgroppe, Dreistachliger Stichling und die Ellritze. Seltene Gäste sind Hecht, Hasel und Flussbarsch. Die Regenbogenforelle wurde von den ansässigen Angelvereinen eingesetzt.
Im Stadtgegiet (Quedlinburg) gehört die Bode unter den Insidern zu den besten Äschenfluss der Region, Fische jenseits der 40 cm sind hier an der Tagesordnung.
Hier ist auch im Harzbereich die einzige Strecke die als Mischgewässer, und auch als solches beangelt werden darf.
ACHTUNG, im Mischwassergebiet ist das Fanglimit auf 1 SALMONIDE beschränkt. Ausser einer kurzen Sportstrecke zwischen Neinstedt und Quedlinburg gilt der Rest der Strecke als reine Salmonidenstrecke und darf nur mit der Fliege beangelt werden. Genaue Infos für die gesamte Strecke gibt es im Angelzentrum Quedlinburg.